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Unter dem Stichwort "Hunde verstehen" sind folgende Seiten gelistet:

Individuelle Betreuung - , , ,

https://hundesommer.com/hundeschule/individuell/videoanalysen/

Videoanalysen

Ein Hund, der eine Brille auf der Schnauze trägt. sitzt aufmerksam auf einem Stuhl und schaut in den Bildschirm eines Laptops

Wenn du das Verhalten deines Hundes entschlüsseln möchtest (reagiert er z.B. aus Unsicherheit oder Frust, etc.) oder gerne Trainingstipps auf völlig unkomplizierte Art und Weise hättest, kannst du Videoanalysen bei uns in Auftrag geben. Wir übersetzen dir die Sprache deines Hundes und beraten dich, wie du mit seinem Verhalten umgehen kannst.

Beliebte Themen bei unseren Videoanalysen sind besonders Hundebegegnungen, Verhalten in Mehrhundehaushalten oder auch Besuchssituationen.

Unsere Analysen sind im Videoformat. Das bedeutet, du erhältst deine Videos mit unserer Stimme unterlegt zurück. So können wir dir im Detail beschreiben, was auf dem Video zu sehen ist.


5 € pro 2 Minuten Videomaterial

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Start Hundetrainer Ausbildung

Unsere Ausbildung zum Hundetrainer geht in die dritte Runde!


Auch dieses Mal ist die Teilnehmerzahl auf 10 Plätze begrenzt.

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Webinar Führung von Mehrhundehaushalten

Dieses Webinar kann einzeln, oder im Paket mit dem Webinar „Soziale Themen in Mehrhundehaushalten“ gebucht werden. Weitere Informationen folgen in Kürze!

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Seminar Charaktereinschätzung

Es handelt sich um eine zweitägige Veranstaltung. Weitere Informationen findest du unter dem weiterführenden Link.

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Praktikantengruppe

14-tägig bietet Miriam ein zweistündiges Zoomtreffen an, bei dem die Gruppe einen Fall aus ihrem Arbeitsalltag bespricht.

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Praktikantengruppe

14-tägig bietet Miriam ein zweistündiges Zoomtreffen an, bei dem die Gruppe einen Fall aus ihrem Arbeitsalltag bespricht.

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Praktikantengruppe

14-tägig bietet Miriam ein zweistündiges Zoomtreffen an, bei dem die Gruppe einen Fall aus ihrem Arbeitsalltag bespricht.

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Praktikantengruppe

14-tägig bietet Miriam ein zweistündiges Zoomtreffen an, bei dem die Gruppe einen Fall aus ihrem Arbeitsalltag bespricht.

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Praktikantengruppe

14-tägig bietet Miriam ein zweistündiges Zoomtreffen an, bei dem die Gruppe einen Fall aus ihrem Arbeitsalltag bespricht.

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Auslandstierschutz – Hinter den Kulissen

Das Thema Auslandstierschutz wird aus Sicht einer Hundetrainerin und langjährigen Pflegestelle aufgearbeitet.

Weitere Informationen findest du unter dem weiterführenden Link.

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Hunde und Kinder

Ich hatte heute ein Gespräch mit einer Mutter, die keine Hunde hat. Sie sagte, sie könnte das nicht: Auch die Hunde priorisieren und ständig im Alltag so bedacht auf ihre Bedürfnisse zu sein. Das Kind käme doch an erster Stelle.
Es ging in unserem Fall v.a. darum, dass die Hunde in unserem Wohnzimmer ihren Rückzugsort haben und deshalb kein Spielplatz für unser Kind dort ist.

Dazu möchte ich unbedingt etwas sagen:
Zum einen ist es natürlich eine Sache von Fairness, Hunde nicht zurückzustellen weil die Familie wächst und sie einfach permanent mit der Lautstärke und dem Trubel eines Kindes zu konfrontieren. Es ist aber auch FÜR das Kind, wenn man Familienhunden Ruhezeiten und -zonen garantiert und darauf achtet, dass sie nicht zu kurz kommen. Es verhindert Überreizung und Eifersucht.
Und ein Hund, der total drüber ist weil er immer gestört und belästigt wird und evtl. sogar zusätzlich in seinen Bedürfnissen (wie ausgedehnte Gassigänge oder einen Gartenbereich) zurückgestellt wird, der kann zur Gefahr für das Kind werden.
Hunde brauchen eine unfassbare Geduld mit Kleinkindern. Es ist laut, sie werden bedrängt (und wenn das Kind nur aus versehen über den Schwanz läuft oder aus versehen etwas auf den Hund wirft), usw.
Damit sie diese Geduld gewährleisten können, muss ihr Tank voll sein. Sonst ist die Lunte irgendwann so kurz, dass sie eben doch schnappen.

So oder so: Familie schließt ALLE Mitglieder mit ein, auch die Hunde! Und jeder sollte in einer Familie gesehen werden und viel wert sein.

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Fair sein

Dino hat vor Jahren leider entschieden, sein Wohlbefinden an meines zu koppeln. Das ist im Alltag ein wertvoller Spiegel, weil mir Dino zeigt wenn ich nicht in meiner Mitte bin. Es gibt allerdings Lebensphasen, da ist das immens unpraktisch für uns – so wie jetzt. Ich bin schwanger und Dino dadurch ganz schön aus dem Tritt. Abgesehen davon dass er merkt, dass ich nicht fit bin, führe ich Hunde schlechter wenn ich schwanger bin. Ich bin nicht so präsent, eher unkonzentriert und habe auch schlichtweg weniger Muße dazu. Nun habe ich Hunde, die meine Führung brauchen und eine Menge Unsinn machen, wenn sie fehlt.

Das kann jedem mal so gehen – jeder kann Phasen haben, in denen er weniger präsent und „auf Zack“ ist. Das ist nicht schlimm! Schlimm ist nur, wenn man es am Hund auslässt. Es ist unerlässlich, klug zu managen was in so einer Phase geht und was eben nicht. Und es braucht die Fairness, nicht genervt zu sein wenn der Hund auffälliger ist als sonst.

Dino und ich waren heute bei einer Krimiwanderung/Schnitzeljagd am Start. Ich habe auf genug Abstand geachtet, damit Grummeldino nicht ständig die anderen Hunde anstänkert. Klar konnte ich dadurch nicht alles mitmachen, aber trotzdem habe ich so eine Situation geschaffen in der Dino und ich an einem Event teilhaben konnten. Ich stehe aktuell absolut drüber, dass Dino echt schlechte Laune hat und das auch zeigt. Ist halt so und es ist auch ok so. Ich rucke deswegen nicht genervt an der Leine, pampe ihn nicht frustig an und es gibt eine Menge Leberwurst als Management, um gut durch Situationen zu kommen.

Und so sind Dino und ich jetzt auf der Heimfahrt und immer noch die selben Freunde wie vorher – nicht genervt voneinander, in einer fairen Beziehung zueinander… Und gut ausgelastet.

Die Krimiwanderung war trotzdem aaabsolut bereichernd für mich und ich kann ein solches Event absolut jedem empfehlen – es geht wie man sieht auch mit Special Effect Hunden, wenn man umsichtig ist.

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Start Hundetrainer Ausbildung

Unsere Ausbildung zum Hundetrainer geht in die vierte Runde!


Auch dieses Mal ist die Teilnehmerzahl auf 10 Plätze begrenzt.

Seminare - , , , , ,

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Best of: Charaktereinschätzung und Hundebegegnungen

25. & 26.04.2026 in 06193 Halle / Saale

ausgebucht –

27. & 28.06.2026 in 75181 Pforzheim

– 1 Platz frei –

Du möchtest deinen Hund in all seinen Facetten kennenlernen und erfahren, was er sich im Alltag von dir wünscht bzw was er braucht? Dann bist du hier richtig.

Im ersten Teil des Seminars beobachten wir, wie sich dein Hund in verschiedenen Situationen ohne deine Beeinflussung verhält. So kannst du in einem geschützten Rahmen herausfinden, welche Charakterzüge dein Hund hat, was für Lösungsideen er hat wenn er alleine handelt und was er im Alltag von dir braucht.

Wie belastbar ist er, wie sicher, wie gelassen? Wie bringt man seine Augen zum leuchten? Was bringt seine Hutschnur zum Platzen und wie reagiert er in diesem Moment? Wie steht es um seine Frustrationstoleranz? Wir klären diese und weitere Fragen in einem geschützten Rahmen.

Im zweiten Teil bringen wir Hunde in für sie förderliche Sozialkontakte zusammen. Du lernst, wann sich dein Hund wohl bzw. unwohl fühlt und wie du ihn unterstützen und fördern kannst. Dein Hund hat die Möglichkeit, schöne Erfahrungen zu sammeln und über sich hinauszuwachsen. Außerdem erlebt er dich als Vertrauensperson, denn du schützt ihn wenn nötig, förderst ihn wenn möglich und bist grundsätzlich für ihn da.

Die Teilnahme steht allen sozialverträglichen Hunden offen. Zwei Plätze werden an Hunde mit Aggressionspotenzial vergeben. Davon profitieren alle Hunde! Die sozialverträglichen Hunde erleben, dass sie von ihrem Halter ausreichend geschützt werden und die aggressiven Hunde können sich in ihrem Tempo an ungefährliche Artgenossen annähern. Durch diese Konstellationen sind immer wieder unbeschreibliche Durchbrüche möglich!

Neben unseren gemeinsamen Beobachtungen besprechen wir

  • wie Hunde kommunizieren
  • wie Spiel aussieht und wann Hunde wirklich miteinander spielen
  • wie man sich richtig verhält, falls eine Hundebegegnung angespannt wird oder sogar eskaliert
  • welche Kontakte förderlich für Hunde sind und welche nicht.

Die Theorie wird als Aufzeichnung verschickt und steht lebenslang zur Verfügung.

NEU: Dein Hund hatte einen besonders spannenden Kontakt, aber irgendwie ging es so schnell und du würdest dir die Begegnung gerne nochmal im Detail analysieren lassen? Du kannst nun Videoanalysen dazubuchen! Pro Hundekontakt berechne ich dafür 20€. Melde dich gerne nach dem Seminar bei mir, wenn du dir eine oder mehrere Videoanalyse(n) wünscht!

100€ ohne Hund, für Azubis kostenfrei

280€ pro Hund

Onlinetraining - , , , , , , , , ,

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Umweltsicherheit: Von Anspannung zu Entspannung

Onlinegruppe mit Zoom Sprechstunden, Start am 04.10.2026

12 Meetings immer von 10-12 Uhr

Hier bist du richtig, wenn dein Hund draußen nicht entspannt unterwegs ist, sondern hibbelig, unsicher, nervös,… Allgemein gestresst.

Du setzt mit meiner Anleitung viele verschiedene Impulse um und wir besprechen, welche für deinen Hund hilfreich sind. Scheu dich nicht davor, mit mir im Januar zu starten! Einige Übungen wie z.B. isometrische Übungen wirst du zunächst zuhause umsetzen. Wir haben in der kalten Jahreszeit auch den großen Vorteil, dass manche Hundehalter lieber auf der Couch sind und dein Hund dadurch draußen weniger Reizen ausgesetzt ist.

Nach diesem Kurs

  • Hast du deine perfekte Gassi Routine erarbeitet
  • Weißt du, wie du deinem Hund helfen kannst statt gegen ihn zu arbeiten
  • Haben dein Hund und du die Welt ganz entschleunigt verarbeitet
  • kennst du Begriffe wie Pendeln, Notausgang, Leinenvorhang,… Viele spannende Ansätze warten auf dich!
  • Spürst du dich selbst noch besser und weißt, was du brauchst um selbst entspannt unterwegs zu sein

200€

100€ passiver Platz, für Azubis kostenlos

Onlinetraining - , , , , , , , , , ,

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Vom Leinenpöbler zum Leinenhelden

Onlinegruppe mit Zoom Sprechstunden und Handouts, Start am 04.07.2026

12 Meetings, immer samstags 10-12 Uhr

– noch freie Plätze vorhanden –

Bevor wir als Halter einen entgegenkommenden Hund bemerken, hat ihn unser Hund meistens schon längst wahrgenommen. Nun kommt es darauf an, welche Erfahrungen er mit einer solchen Situation verknüpft hat. War diese nicht positiv, macht sich Anspannung breit. Bis es zur eigentlichen Begegnung kommt, hat sich bei Halter und Hund schon ein großes Spannungsfeld aufgebaut, das zu explodieren droht. Wie du solche Situationen in Zukunft gelassen managen kannst und du und dein Hund wieder zu einem entspannten Team werden, lernst du in diesem Kurs!

In diesem Kurs lernst du

  • warum so ein Verhalten überhaupt entsteht
  • wie die die Körpersprache deines Hundes richtig deutest
  • wie immer viele verschiedene Ansätze, wie du und dein Hund euch beim Anblick eines Auslösers verhalten könnt – denn jeder braucht etwas anderes!
  • wie du Erregung abbauen und deinen Hund entspannen kannst
  • wie du im Freilauf auf deinen Hund einwirken kannst
  • wie Selbstwirksamkeit und achtsames Führen gefördert wird
  • Strategien und Notlösungen in schwierigen Situationen

200€

100€ passiver Platz, für Azubis kostenlos

Onlinetraining - , , , , , , , ,

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Basiskurs für jagdlich ambitionierte Hunde – Anzeigen statt Hetzen!

Onlinegruppe mit Zoom Sprechstunden, Start am 10.10.2026

8 Meetings, immer samstags 10-12 Uhr

Wenn du hier gelandet bist hast du das große Glück mit einem Hund zu leben, der jagdlich motiviert ist.

Warum Glück? Eigentlich ist das doch anstrengend und unpraktisch?!

Du wirst in diesem Kurs merken, dass das Jagdverhalten tatsächlich ein Schlüssel zum Hund ist und dass du selbst ungemein davon profitieren kannst.

In diesem Basiskurs erhältst du zu Beginn eine Aufzeichnung mit Theorie über Jagdhunde und Jagdverhalten. In den gemeinsamen Zoom Sprechstunden erarbeiten wir uns

  • Das richtige Schleppleinenhandling
  • Ein Markersignal
  • Eine solide Wildanzeige, damit dein Hund steht statt zu hetzen
  • Wie du das hohe Erregungslevel deines Hundes im Anschluss zielgerichtet abbauen kannst

150€

75€ passiver Platz, für Azubis kostenlos

Onlinetraining - , , , ,

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Harmonie für deinen Mehrhundehaushalt

Onlinegruppe mit Zoom Sprechstunden, nächster Start erst wieder in 2027

12 Meetings

Verstehe die Dynamiken in deiner Hundegruppe und werde zum Experten in Mehrhundehaltung!

Mehrhundehaltung ist ein komplexes Thema, das Feinfühligkeit und ein gutes Verständnis der Hundesprache braucht. Schließlich bestimmen wir Menschen, welche Hunde für den Rest ihres Lebens zusammenleben – da sollten sie bestmöglich miteinander klarkommen. Auch unser Leben als Mehrhundehalter kann turbulent sein, besonders wenn wir mit den Hunden aus dem Haus gehen. Das muss aber nicht sein! Es gibt viele Möglichkeiten, noch mehr Ruhe und Entspannung in die Gruppe zu bringen und alle Hunde gelassen zu führen.

In diesem Kurs besprechen wir u.a.

  • Was sich Hunde untereinander sagen
  • Ob sich die Hunde eigentlich mögen, die zusammenleben
  • Wie viel oder wenig sich der Mensch einmischen sollte
  • Wie man mehreren Hunden individuell gerecht wird
  • Wie man einen Mehrhundehaushalt strukturiert führt (weniger Chaos, mehr Flow)
  • Inwiefern der Mensch mit seiner Stimmung und seinem Verhalten die Dynamik seiner Hunde untereinander beeinflusst
  • Wie man Konflikte unter Hunden löst

Die online Mehrhundehaushaltgruppe ist erfahrungsgemäß immer etwas ganz besonderes, weil sich alle Teilnehmer gegenseitig unterstützen und persönliche Einblicke in ihre Lebenssituation geben. Du solltest sie nicht verpassen!

180€

90€ passiver Platz, für Azubis kostenlos

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Trainingsmethoden

Futter oder Korrektur, oder ist alles einfach Körpersprache, oder alles nur Beziehung, oder…?
So, inzwischen bin ich ja 35 Jahre alt und 10 Jahre lang im Hundetrainerleben unterwegs.
Und vielleicht werde ich alt. 🤣
Ich merke, wie wenig mich Videos oder Texte im Internet catchen, in denen ein Training oder eine Behandlung vom Hund zerlegt wird, um zu erklären wie man es besser macht.
Ich merke, wie das Ringen darum, was denn nun der richtige Umgang mit dem Hund ist, für mich nicht den Punkt trifft – zumindest nicht MEINEN Punkt, was MIR wirklich wichtig ist.
Weil ich sags euch ganz ehrlich.
Es ist mir wurscht. 😅
Es ist mir wurscht, ob der Hund gekekst wird oder körpersprachlich eingegrenzt (dass ich DAS mal sage, hätte ich vor 10 Jahren NIEMALS geglaubt).
Es ist mir wurscht, ob der Hund auf Kommandos hört oder mehr gemanagt wird (z.B. über Leine und Schleppleine).
Es ist mir sogar wurscht, ob auf jedes kleinste körpersprachliche Signal geachtet wird.

Warum?
Weil mir etwas anderes viel wichtiger ist.
Wie geht es Hund und Mensch miteinander?
Der Weg, den beide miteinander gehen, kann so unterschiedlich sein!
Beide werden dann richtig happy miteinander, wenn der Mensch authentisch ist, fair und berechenbar.
Jeder Mensch und jeder Hund ist unterschiedlich.
Ich persönlich liebe es, zu beobachten wie der Mensch aktuell mit seinem Hund unterwegs ist und dann erstmal nur Nuancen zu verändern.
Mich auf die beiden Individuen einzuschwingen, Angebote zu machen was weiterhelfen könnte und – wenns nicht passt – das nächste aus dem Hut zu ziehen.
Natürlich sind z.B. Diskussionen darüber, was Gewalt am Hund ist und somit inakzeptabel, total wichtig!
Aber das Zerlegen von Methoden, um die Beste zu promoten.. Für mich ist das wenig zielführend.
Wie viele Hundehalter kenne ich, die immer verwirrter und unsicherer wurden, je mehr sie gelesen haben – weil jeder etwas anderes sagt und alles so plausibel klingt.
Was wäre, wenn es kein „entweder – oder“ sein muss?
Wenn wir mehr in eine Sprache finden, in der wir dem Menschen unterschiedliche Brillen anbieten, durch die er auf seinen Hund blicken kann…. und er behält die auf, die sich am besten anfühlt und dem Hund am besten tut?
Wir können SEHEN, was wirklich weiterhilft, wir müssen nicht vorab zerdenken was DER richtige Umgang ist.

Denn was, wenn es den einfach nicht gibt?
Wenn der eine dank Hundekeksen aufblüht, ohne dass es als Bestechung oder Umweg oder fehlende soziale Verbindlichkeit oder oder oder gesehen wird?
Und der andere dank einer „nein“ Kommunikation im Sinne von Grenzen und angemessenen Korrekturen, ohne dass er permanent als Übeltäter beäugt wird?
Das Foto zeigt mich mit Pflegehündin Paula beim abspacken, was durchaus im Außen Knöpfe gedrückt hat, weil ich diese irre Hündin auch immer wieder weiter hochgepusht habe statt sie nur runterzufahren .
Ich erkläre super gern, warum ich sowas mache, lasse gerne durch meine Brille schauen – die Frage, ob „man sowas machen sollte“, ganz grundsätzlich und pauschal, wäre für mich genau so ein Fall von „leicht unnötige Diskussion“.
Weil jeder Hund ein Einzelfall ist.
Weil es soooo viel „richtiges“ Miteinander gibt.
Geht euren Weg. Folgt der Freude.
Sucht euch gern Unterstützung und Begleitung, dafür sind wir Hundetrainer ja da.
Wir sind nicht dafür da, um uns zu profilieren, alles besser zu wissen und euch etwas zu verkaufen.
Wir sind ausgebildet, um Hunde zu lesen und Menschen zu coachen.
Für jedes Problem, das es gibt, gibt es 100 mögliche Lösungen. Nicht nur eine.
Training darf Spaß machen, Alltag soll Spaß machen, es ist euer Leben!
Ihr seid der Mittelpunkt und ihr passt in keine Schablone rein.

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Kekse

„Ganz im Sinne meiner Hunde 😂 Find ich gut, dass du da mal einen Fokus drauf setzt“ – schrieb mir eine Teilnehmerin gestern nach meiner Gruppenstunde im Umweltsicherheitkurs.
Worum gings?
Um Kekse. 😄

Wer mich von früher kennt der weiß, dass ich den Umgang mit Leckerlis grundsätzlich abgetan habe.
Meine Labels im Kopf waren „Bestechung“, „Dressur“, „keine Führungskompetenz“, „Abhängigkeit von Hilfsmittel“, „fehlende Beziehungsgespräche“ und einiges mehr.
Ich war felsenfest davon überzeugt, dass man mit jedem Hund nur auf Hündisch kommunizieren muss, und es läuft.
Und dann kam Dino.
Und er sagte nein zu mir.
Jahrelang.

Ich reflektiere viel, ich schaue gern aus der Vogelperspektive auf mich und ich bin selbstkritisch.
Und ich kam an den Punkt zu verstehen, dass mein Weg keinen Zugang zu diesem Hund ermöglicht.
Gott sei Dank!! Sonst wäre ich so eingefahren geblieben und hätte mich auch in so viele Menschen und Hunde nicht adäquat einfühlen können.
Ich kaufte also Kekse. 😅
Erst kam ich mir tatsächlich irgendwie schäbig vor, als würde ich meine Prinzipien aufgeben und mir etwas erkaufen.
Aber dann sah ich, wie mein Hund plötzlich „JA“ sagte.
Wie ich endlich Weichheit in ihn bekam.
Wie wir nach und nach VIEL mehr meistern konnten, weil ich ihm die Welt schönkeksen konnte.
Wisst ihr, meine ersten Jahre als Hundetrainerin fühlten sich einfach geil an.
Ich dachte, ich habe den Schlüssel zum Hund und den heiligen Gral in der Hand. Ich könnte jedem total einfach zum großen Glück verhelfen.
Was war das für ein befriedigender Höhenflug. 😄
Ich bewegte mich in einer Bubble voller Trainer, die genau das eifrig nach außen kommunizierten. Total überzeugt.
Und was war mit den Menschen, denen dieser Umgang mit dem Hund nicht weitergeholfen hat?
Die waren quasi selber schuld. Zu inkonsequent. Zu unklar in ihrer Sprache. Zu wenig Seminare bei den Trainern besucht. 😉
Oder, heute mein liebstes Aufreg-Thema: Wenn es keine andere Erklärung mehr gab, dann hieß es: Dein Hund spiegelt dir ein Thema. Er wird sich nicht ändern, wenn du dich nicht änderst. Er will dir etwas aufzeigen. Er ist dein Lehrmeister.
Gut, oder? So war nie die Anleitung in der Hundeschule falsch. 😅
Bei einem „du musst dich ändern, da ist irgendein Thema“ fühlen sich doch die meisten ertappt. Wer hat bitte kein Thema. Der Spruch geht immer.
Und ja, manchmal stimmt das natürlich! Manchmal ist es aber auch nur Bequemlichkeit des Trainers, das in den Ring zu werfen. Dann ist er nämlich raus.
Es tat mega weh, einzusehen, dass ich nicht alles wusste.
Im Gegenteil.
Je mehr ich weiter dazulernte, desto mehr merkte ich, wie WENIG ich wusste.
Bis heute vermisse ich manchmal dieses Höhenflug Gefühl, alle retten zu können, weil ich so einen einfachen Weg an der Hand habe.
War geil!
War aber nicht kompetent. War auch nicht empathisch.

Und so stehe ich heute da, mit einem großen Methodenkoffer, kann irgendwie immer noch was aus dem Hut zaubern. 😄
Und da ist dieses leisere, zartere, aber noch viel schönere Grundgefühl in mir während ich arbeite, das mir sagt: „Du bist ein Reiseführer, der viele Pfade kennt, und gemeinsam mit dem Menschen vor dir probierst du aus, welcher Weg ihn zu seinem persönlichen Ziel führt. Manchmal findest du für ihn Abkürzungen. Manchmal zeigst du ihm einen Weg, den er übersehen hat. Und manchmal läufst du einfach neben ihm und ermutigst ihn, weiterzugehen. Und auch das ist wertvoll.“
Heute möchte ich Menschenaugen und Hundeaugen leuchten sehen.
Und es wird mir immer egaler, wie genau der Weg dahin aussieht.
Weil es nicht um mein Ego geht.
Und weil mich MEIN größter Lehrmeister so viel Demut gelehrt hat.
Darauf nen Keks! Für mich. 😉


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  • Der erste Hund… und jetzt?!
    Ich habe euch kürzlich gefragt, ob ihr euch erinnern könnt warum ihr euch für euren ersten Hund entschieden habt.Was ihr gesucht habt, was ihr euch gewünscht / erträumt habt.Da fielen Begriffe wie „einen Freund haben“, „einen Begleiter haben“, „sich um jemanden kümmern“.Ist es nicht toll, dass wir alle diese Träume inzwischen leben können?Einfach, weil wir… Der erste Hund… und jetzt?! weiterlesen
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