https://hundesommer.com/event/praktikantengruppe-7/
14-tägig bietet Miriam ein zweistündiges Zoomtreffen an, bei dem die Gruppe einen Fall aus ihrem Arbeitsalltag bespricht.
https://hundesommer.com/event/praktikantengruppe-8/
14-tägig bietet Miriam ein zweistündiges Zoomtreffen an, bei dem die Gruppe einen Fall aus ihrem Arbeitsalltag bespricht.
https://hundesommer.com/event/praktikantengruppe-9/
14-tägig bietet Miriam ein zweistündiges Zoomtreffen an, bei dem die Gruppe einen Fall aus ihrem Arbeitsalltag bespricht.
https://hundesommer.com/event/start-hundetrainer-ausbildung/
Auch dieses Mal ist die Teilnehmerzahl auf 10 Plätze begrenzt.
https://hundesommer.com/event/start-hundehalter-ausbildung/
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Plätze begrenzt.
https://hundesommer.com/hundeschule/onlinetraining/umweltsicherheit-von-anspannung-zu-entspannung/
Onlinegruppe mit Zoom Sprechstunden, Start am 04.10.2026
12 Meetings immer von 10-12 Uhr

Hier bist du richtig, wenn dein Hund draußen nicht entspannt unterwegs ist, sondern hibbelig, unsicher, nervös,… Allgemein gestresst.
Du setzt mit meiner Anleitung viele verschiedene Impulse um und wir besprechen, welche für deinen Hund hilfreich sind. Scheu dich nicht davor, mit mir im Januar zu starten! Einige Übungen wie z.B. isometrische Übungen wirst du zunächst zuhause umsetzen. Wir haben in der kalten Jahreszeit auch den großen Vorteil, dass manche Hundehalter lieber auf der Couch sind und dein Hund dadurch draußen weniger Reizen ausgesetzt ist.
Nach diesem Kurs

https://hundesommer.com/hundeschule/onlinetraining/vom-leinenpoebler-zum-leinenheld/
Onlinegruppe mit Zoom Sprechstunden und Handouts, Start am 04.07.2026
12 Meetings, immer samstags 10-12 Uhr

Bevor wir als Halter einen entgegenkommenden Hund bemerken, hat ihn unser Hund meistens schon längst wahrgenommen. Nun kommt es darauf an, welche Erfahrungen er mit einer solchen Situation verknüpft hat. War diese nicht positiv, macht sich Anspannung breit. Bis es zur eigentlichen Begegnung kommt, hat sich bei Halter und Hund schon ein großes Spannungsfeld aufgebaut, das zu explodieren droht. Wie du solche Situationen in Zukunft gelassen managen kannst und du und dein Hund wieder zu einem entspannten Team werden, lernst du in diesem Kurs!
In diesem Kurs lernst du

https://hundesommer.com/hundeschule/onlinetraining/harmonie-fuer-deinen-mehrhundehaushalt-2/
Onlinegruppe mit Zoom Sprechstunden, Start am 02.04.2026
12 Meetings, immer donnerstags 18-19:30 Uhr

Verstehe die Dynamiken in deiner Hundegruppe und werde zum Experten in Mehrhundehaltung!
Mehrhundehaltung ist ein komplexes Thema, das Feinfühligkeit und ein gutes Verständnis der Hundesprache braucht. Schließlich bestimmen wir Menschen, welche Hunde für den Rest ihres Lebens zusammenleben – da sollten sie bestmöglich miteinander klarkommen. Auch unser Leben als Mehrhundehalter kann turbulent sein, besonders wenn wir mit den Hunden aus dem Haus gehen. Das muss aber nicht sein! Es gibt viele Möglichkeiten, noch mehr Ruhe und Entspannung in die Gruppe zu bringen und alle Hunde gelassen zu führen.
In diesem Kurs besprechen wir u.a.
Die online Mehrhundehaushaltgruppe ist erfahrungsgemäß immer etwas ganz besonderes, weil sich alle Teilnehmer gegenseitig unterstützen und persönliche Einblicke in ihre Lebenssituation geben. Du solltest sie nicht verpassen!
https://hundesommer.com/blog/trainingsmethoden/
Futter oder Korrektur, oder ist alles einfach Körpersprache, oder alles nur Beziehung, oder…?
So, inzwischen bin ich ja 35 Jahre alt und 10 Jahre lang im Hundetrainerleben unterwegs.
Und vielleicht werde ich alt. 🤣
Ich merke, wie wenig mich Videos oder Texte im Internet catchen, in denen ein Training oder eine Behandlung vom Hund zerlegt wird, um zu erklären wie man es besser macht.
Ich merke, wie das Ringen darum, was denn nun der richtige Umgang mit dem Hund ist, für mich nicht den Punkt trifft – zumindest nicht MEINEN Punkt, was MIR wirklich wichtig ist.
Weil ich sags euch ganz ehrlich.
Es ist mir wurscht. 😅
Es ist mir wurscht, ob der Hund gekekst wird oder körpersprachlich eingegrenzt (dass ich DAS mal sage, hätte ich vor 10 Jahren NIEMALS geglaubt).
Es ist mir wurscht, ob der Hund auf Kommandos hört oder mehr gemanagt wird (z.B. über Leine und Schleppleine).
Es ist mir sogar wurscht, ob auf jedes kleinste körpersprachliche Signal geachtet wird.
Warum?
Weil mir etwas anderes viel wichtiger ist.
Wie geht es Hund und Mensch miteinander?
Der Weg, den beide miteinander gehen, kann so unterschiedlich sein!
Beide werden dann richtig happy miteinander, wenn der Mensch authentisch ist, fair und berechenbar.
Jeder Mensch und jeder Hund ist unterschiedlich.
Ich persönlich liebe es, zu beobachten wie der Mensch aktuell mit seinem Hund unterwegs ist und dann erstmal nur Nuancen zu verändern.
Mich auf die beiden Individuen einzuschwingen, Angebote zu machen was weiterhelfen könnte und – wenns nicht passt – das nächste aus dem Hut zu ziehen.
Natürlich sind z.B. Diskussionen darüber, was Gewalt am Hund ist und somit inakzeptabel, total wichtig!
Aber das Zerlegen von Methoden, um die Beste zu promoten.. Für mich ist das wenig zielführend.
Wie viele Hundehalter kenne ich, die immer verwirrter und unsicherer wurden, je mehr sie gelesen haben – weil jeder etwas anderes sagt und alles so plausibel klingt.
Was wäre, wenn es kein „entweder – oder“ sein muss?
Wenn wir mehr in eine Sprache finden, in der wir dem Menschen unterschiedliche Brillen anbieten, durch die er auf seinen Hund blicken kann…. und er behält die auf, die sich am besten anfühlt und dem Hund am besten tut?
Wir können SEHEN, was wirklich weiterhilft, wir müssen nicht vorab zerdenken was DER richtige Umgang ist.
Denn was, wenn es den einfach nicht gibt?
Wenn der eine dank Hundekeksen aufblüht, ohne dass es als Bestechung oder Umweg oder fehlende soziale Verbindlichkeit oder oder oder gesehen wird?
Und der andere dank einer „nein“ Kommunikation im Sinne von Grenzen und angemessenen Korrekturen, ohne dass er permanent als Übeltäter beäugt wird?
Das Foto zeigt mich mit Pflegehündin Paula beim abspacken, was durchaus im Außen Knöpfe gedrückt hat, weil ich diese irre Hündin auch immer wieder weiter hochgepusht habe statt sie nur runterzufahren .
Ich erkläre super gern, warum ich sowas mache, lasse gerne durch meine Brille schauen – die Frage, ob „man sowas machen sollte“, ganz grundsätzlich und pauschal, wäre für mich genau so ein Fall von „leicht unnötige Diskussion“.
Weil jeder Hund ein Einzelfall ist.
Weil es soooo viel „richtiges“ Miteinander gibt.
Geht euren Weg. Folgt der Freude.
Sucht euch gern Unterstützung und Begleitung, dafür sind wir Hundetrainer ja da.
Wir sind nicht dafür da, um uns zu profilieren, alles besser zu wissen und euch etwas zu verkaufen.
Wir sind ausgebildet, um Hunde zu lesen und Menschen zu coachen.
Für jedes Problem, das es gibt, gibt es 100 mögliche Lösungen. Nicht nur eine.
Training darf Spaß machen, Alltag soll Spaß machen, es ist euer Leben!
Ihr seid der Mittelpunkt und ihr passt in keine Schablone rein.

https://hundesommer.com/blog/kekse/
„Ganz im Sinne meiner Hunde 😂 Find ich gut, dass du da mal einen Fokus drauf setzt“ – schrieb mir eine Teilnehmerin gestern nach meiner Gruppenstunde im Umweltsicherheitkurs.
Worum gings?
Um Kekse. 😄
Wer mich von früher kennt der weiß, dass ich den Umgang mit Leckerlis grundsätzlich abgetan habe.
Meine Labels im Kopf waren „Bestechung“, „Dressur“, „keine Führungskompetenz“, „Abhängigkeit von Hilfsmittel“, „fehlende Beziehungsgespräche“ und einiges mehr.
Ich war felsenfest davon überzeugt, dass man mit jedem Hund nur auf Hündisch kommunizieren muss, und es läuft.
Und dann kam Dino.
Und er sagte nein zu mir.
Jahrelang.
Ich reflektiere viel, ich schaue gern aus der Vogelperspektive auf mich und ich bin selbstkritisch.
Und ich kam an den Punkt zu verstehen, dass mein Weg keinen Zugang zu diesem Hund ermöglicht.
Gott sei Dank!! Sonst wäre ich so eingefahren geblieben und hätte mich auch in so viele Menschen und Hunde nicht adäquat einfühlen können.
Ich kaufte also Kekse. 😅
Erst kam ich mir tatsächlich irgendwie schäbig vor, als würde ich meine Prinzipien aufgeben und mir etwas erkaufen.
Aber dann sah ich, wie mein Hund plötzlich „JA“ sagte.
Wie ich endlich Weichheit in ihn bekam.
Wie wir nach und nach VIEL mehr meistern konnten, weil ich ihm die Welt schönkeksen konnte.
Wisst ihr, meine ersten Jahre als Hundetrainerin fühlten sich einfach geil an.
Ich dachte, ich habe den Schlüssel zum Hund und den heiligen Gral in der Hand. Ich könnte jedem total einfach zum großen Glück verhelfen.
Was war das für ein befriedigender Höhenflug. 😄
Ich bewegte mich in einer Bubble voller Trainer, die genau das eifrig nach außen kommunizierten. Total überzeugt.
Und was war mit den Menschen, denen dieser Umgang mit dem Hund nicht weitergeholfen hat?
Die waren quasi selber schuld. Zu inkonsequent. Zu unklar in ihrer Sprache. Zu wenig Seminare bei den Trainern besucht. 😉
Oder, heute mein liebstes Aufreg-Thema: Wenn es keine andere Erklärung mehr gab, dann hieß es: Dein Hund spiegelt dir ein Thema. Er wird sich nicht ändern, wenn du dich nicht änderst. Er will dir etwas aufzeigen. Er ist dein Lehrmeister.
Gut, oder? So war nie die Anleitung in der Hundeschule falsch. 😅
Bei einem „du musst dich ändern, da ist irgendein Thema“ fühlen sich doch die meisten ertappt. Wer hat bitte kein Thema. Der Spruch geht immer.
Und ja, manchmal stimmt das natürlich! Manchmal ist es aber auch nur Bequemlichkeit des Trainers, das in den Ring zu werfen. Dann ist er nämlich raus.
Es tat mega weh, einzusehen, dass ich nicht alles wusste.
Im Gegenteil.
Je mehr ich weiter dazulernte, desto mehr merkte ich, wie WENIG ich wusste.
Bis heute vermisse ich manchmal dieses Höhenflug Gefühl, alle retten zu können, weil ich so einen einfachen Weg an der Hand habe.
War geil!
War aber nicht kompetent. War auch nicht empathisch.
Und so stehe ich heute da, mit einem großen Methodenkoffer, kann irgendwie immer noch was aus dem Hut zaubern. 😄
Und da ist dieses leisere, zartere, aber noch viel schönere Grundgefühl in mir während ich arbeite, das mir sagt: „Du bist ein Reiseführer, der viele Pfade kennt, und gemeinsam mit dem Menschen vor dir probierst du aus, welcher Weg ihn zu seinem persönlichen Ziel führt. Manchmal findest du für ihn Abkürzungen. Manchmal zeigst du ihm einen Weg, den er übersehen hat. Und manchmal läufst du einfach neben ihm und ermutigst ihn, weiterzugehen. Und auch das ist wertvoll.“
Heute möchte ich Menschenaugen und Hundeaugen leuchten sehen.
Und es wird mir immer egaler, wie genau der Weg dahin aussieht.
Weil es nicht um mein Ego geht.
Und weil mich MEIN größter Lehrmeister so viel Demut gelehrt hat.
Darauf nen Keks! Für mich. 😉
